Zwei Pleiten in Oberösterreich: Möbelhersteller Gruber und Schlager in Konkurs

Der oberösterreichische Möbelhersteller Gruber + Schlager GmbH mit Sitz in Ort im Bezirk Ried im Innkreis ist in Konkurs. Das Unternehmen hatte dies in der vergangenen Woche schon angekündigt. Insgesamt 90 Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen.

Laut Gläubigerschutzverband Creditreform stehen Passiva von 5,96 Mio. Euro Aktiva von 3,46 Mio. Euro gegenüber. Der Kreditschutzverband (KSV) beziffert auf der Aktiva-Seite das freie Vermögen mit nur 700.000 Euro. Das von zwei Tischlern 1956 gegründete Familienunternehmen produzierte hochwertige Massivholzmöbel. In diesem Segment herrscht jedoch bei insgesamt sinkenden Umsätzen ein intensiver Verdrängungswettbewerb. Dazu kamen in den vergangenen Jahren Managementfehler, wie die Firma in ihrem Konkursantrag eingestand. Gruber und Schlager wurde Ende 2013 von in der Immobilienbranche tätige Kerbler Holding übernommen. Ein Sanierungsplan wurde nicht eingebracht. Der Betrieb soll nur noch für einen kurzen Zeitraum weitergeführt werden, damit die Verwertung ordentlich erledigt werden kann.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker