Zwei Pleiten in Oberösterreich: Möbelhersteller Gruber und Schlager in Konkurs

Der oberösterreichische Möbelhersteller Gruber + Schlager GmbH mit Sitz in Ort im Bezirk Ried im Innkreis ist in Konkurs. Das Unternehmen hatte dies in der vergangenen Woche schon angekündigt. Insgesamt 90 Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen.

Laut Gläubigerschutzverband Creditreform stehen Passiva von 5,96 Mio. Euro Aktiva von 3,46 Mio. Euro gegenüber. Der Kreditschutzverband (KSV) beziffert auf der Aktiva-Seite das freie Vermögen mit nur 700.000 Euro. Das von zwei Tischlern 1956 gegründete Familienunternehmen produzierte hochwertige Massivholzmöbel. In diesem Segment herrscht jedoch bei insgesamt sinkenden Umsätzen ein intensiver Verdrängungswettbewerb. Dazu kamen in den vergangenen Jahren Managementfehler, wie die Firma in ihrem Konkursantrag eingestand. Gruber und Schlager wurde Ende 2013 von in der Immobilienbranche tätige Kerbler Holding übernommen. Ein Sanierungsplan wurde nicht eingebracht. Der Betrieb soll nur noch für einen kurzen Zeitraum weitergeführt werden, damit die Verwertung ordentlich erledigt werden kann.

Peking (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen China und den USA hat in Peking am Montag der jährliche EU-China-Gipfel begonnen. Im Mittelpunkt der Beratungen von EU-Spitze und der chinesischen Führung stehen die Sorgen vor einem Handelskrieg, die stockenden Verhandlungen über ein Investitionsschutzabkommen, die Forderung der EU nach mehr Marktöffnung in China sowie die geplante Reform der Welthandelsorganisation (WTO).
 

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EU-China-Gipfel berät über Handelskonflikt und Investitionsabkommen

Peking (APA/Reuters/dpa) - In China hat sich das Wirtschaftswachstum leicht abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent zu, wie am Montag vorgelegte offizielle Daten zeigen. Mit dieser Rate hatten Volkswirte auch gerechnet.
 

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Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich etwas ab

Peking (APA/dpa) - Erstmals seit Jahren haben die EU und China in Handelsfragen wieder Fortschritte gemacht. Vor dem Hintergrund eines drohenden Handelskrieges mit den USA gaben beide auf ihrem Gipfel am Montag in Peking den seit vier Jahren nur langsam vorankommenden Verhandlungen über ein Investitionsabkommen neuen Schwung.
 

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EU und China machen erstmals wieder Fortschritte in Handelsfragen