Zwei Pleiten in Oberösterreich: Möbelhersteller Gruber und Schlager in Konkurs

Der oberösterreichische Möbelhersteller Gruber + Schlager GmbH mit Sitz in Ort im Bezirk Ried im Innkreis ist in Konkurs. Das Unternehmen hatte dies in der vergangenen Woche schon angekündigt. Insgesamt 90 Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen.

Laut Gläubigerschutzverband Creditreform stehen Passiva von 5,96 Mio. Euro Aktiva von 3,46 Mio. Euro gegenüber. Der Kreditschutzverband (KSV) beziffert auf der Aktiva-Seite das freie Vermögen mit nur 700.000 Euro. Das von zwei Tischlern 1956 gegründete Familienunternehmen produzierte hochwertige Massivholzmöbel. In diesem Segment herrscht jedoch bei insgesamt sinkenden Umsätzen ein intensiver Verdrängungswettbewerb. Dazu kamen in den vergangenen Jahren Managementfehler, wie die Firma in ihrem Konkursantrag eingestand. Gruber und Schlager wurde Ende 2013 von in der Immobilienbranche tätige Kerbler Holding übernommen. Ein Sanierungsplan wurde nicht eingebracht. Der Betrieb soll nur noch für einen kurzen Zeitraum weitergeführt werden, damit die Verwertung ordentlich erledigt werden kann.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht