Zusatzstoffe bei Kunstschnee: Auch Platter dagegen

Innsbruck (APA) - Auch Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat sich gegen künstliche Zusatzstoffe bei der Produktion von Kunstschnee ausgesprochen. Platter gab in einer Aussendung das "politische Bekenntnis", auch in Zukunft auf jeglichen Zusatz bei der Schneeerzeugung verzichten zu wollen.

"Als Tourismusland Nummer eins setzen wir auf hundertprozentige Authentizität. Künstliche Zusatzstoffe passen für mich nicht zu einem glaubwürdigen Tiroler Naturerlebnis", erklärte der Landeshauptmann in einer Reaktion auf das Erkenntnis des Tiroler Landesverwaltungsgerichts (LVwG), das Zusatzstoffe für Kunstschnee unter bestimmten Aufklagen genehmigte.

Die Infrastrukturförderungen würden entsprechend angepasst, kündigte Platter nunmehr an. "Wir werden in der künftigen Richtlinie keine Infrastrukturförderungen etwa für Seilbahnen mehr gewähren, wenn außer Wasser und Luft künstliche Zusatzstoffe zur Beschneiung verwendet werden", sagte der Landeschef. Für den Fall, dass dennoch Zusatzstoffe verwendet werden, sei keine Förderung auszubezahlen bzw. die Förderung zurückzuzahlen.

Und Platter brachte auch legistische Maßnahmen ins Spiel. "Es ist höchst an der Zeit, auch rechtlich alle möglichen Maßnahmen für ein Verbot von Zusatzstoffen bei der Schneeerzeugung zu erheben", meinte er. "Daher habe ich heute in Auftrag gegeben, eine gesetzliche Grundlage zu prüfen, dass wir künstliche Zusatzstoffe bei der Schneeproduktion ausschließen können", so der Landeshauptmann.

Wien (APA) - Die Tageszulassungen in Österreich sind im August sprunghaft angestiegen. Weil mit 1. September 2018 der realitätsnähere WLTP-Standard zur Messung von Abgasen in Kraft getreten ist, zog die Anzahl der für nur einen Tag zugelassenen Pkw gegenüber August 2017 um 220,3 Prozent an, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.
 

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Neue Abgasnorm ließ Pkw-Tageszulassungen im August massiv anziehen

Menlo Park (APA/dpa) - Mark Zuckerberg hat die volle Kontrolle über Facebook - und nach den jüngsten Turbulenzen mehren sich Stimmen von Investoren, die darin ein Problem sehen. Sie haben zwar keine Chance, sich gegen den Gründer durchzusetzen. Doch sie machen ihren Protest öffentlich.
 

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Investoren wollen Macht von Facebook-Chef Zuckerberg begrenzen

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger und andere wegen Schmiergeldverdachts bei der Buwog-Privatisierung und beim Linzer Terminal Tower ist heute der mitangeklagte Gerald Toifl über ein Treffen in Zürich befragt worden. Der damalige Anwalt Meischbergers traf dort mit Grasser den Schweizer Treuhänder Norbert Wicki, nun mitangeklagt.
 

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Grasser-Prozess - Grasser war mit Toifl und Wicki in Zürich