Zurich-Präsident sichert Aktionären attraktive Dividenden zu

Zürich - Die Zurich Insurance Group verspricht ihren Aktionären nach dem jüngsten Sparkurs hohe Ausschüttungen. "Auch für die Zukunft streben wir eine attraktive und nachhaltige Dividendenpolitik an", sagte Verwaltungsratspräsident Tom de Swaan den Aktionären am Mittwoch auf der Generalversammlung des Konzerns in Zürich.

Heuer will Europas fünftgrößter Versicherer trotz einer Gewinnhalbierung im Jahr 2015 die Dividende stabil bei 17 Franken (15,6 Euro) je Aktie halten.

De Swaan erklärte, Zurich sei auf gutem Weg, die Kosten bis Ende 2018 um mehr als eine Milliarde Dollar (rund 900 Mio. Euro) zu senken. Er zeigte sich überzeigt, dass die eingeleiteten Schritte dieses Jahr zu bedeutend besseren Resultaten führen werden. Mit dem Sparprogramm verbunden ist auch ein massiver Stellenabbau: 8.000 der konzernweit gut 55.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Zurich werde seine Strategie dieses Jahr überprüfen und sich auf die nächsten Jahre ausrichten, erklärte de Swaan.

Zurichs Gewinn war im vergangenen Jahr wegen hoher Schadenzahlungen, Restrukturierungskosten und Altlasten im Kerngeschäft Schadenversicherung um gut die Hälfte auf 1,8 Mrd. Dollar eingebrochen. Seit 7. März steht Mario Greco, den die Schweizer vom italienischen Rivalen Generali abgeworben haben, als CEO an der Spitze des Konzerns. Der langjährige Zurich-Chef Martin Senn hatte im Dezember das Handtuch geworfen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden