Zumtobel - Konzern wird Sparprogramm weiter verfolgen

Dornbirn/Bregenz (APA) - Der börsenotierte Leuchtenkonzern Zumtobel Group wird das bereits bekannte Sparprogramm weiter verfolgen. Die bestehenden Maßnahmen gälten, es sei nicht bekannt, dass neue Einsparungen dazu kommen sollten, so ein Sprecher gegenüber der APA. "Allerdings muss man wohl das Ergebnis der Gespräche zwischen Herrn Schumacher und dem Aufsichtsrat abwarten", gab er am Donnerstag zu bedenken.

Diese Gespräche liefen derzeit, weiter könne man dazu keinen Kommentar abgeben. Zumtobel hatte am Mittwochabend neuerlich eine Gewinnwarnung herausgegeben, wonach statt wie bisher angenommen 50 bis 60 Mio. Euro nur 15 bis 25 Mio. Euro Gewinn (Bereinigte EBIT) zu erwarten seien. Der Umsatz werde um 8 Prozent zurückgehen, statt wie bisher erwartet um 5 Prozent.

In der Begründung war neben dem intensiven Preiswettbewerb von "nicht realisierten Umsätzen aufgrund interner operativer Herausforderungen" die Rede, offenbar waren damit die öffentlich ausgetragenen Querelen zwischen Zumtobel-CEO Ulrich Schumacher und dem Aufsichtsrat sowie der Rücktritt zweier Aufsichtsräte gemeint.

Zudem sprach das Unternehmen von besonders deutlichen Umsatzrückgängen "in dem für die Zumtobel Group AG wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien". Zur Höhe der Umsatzrückgänge wollte der Sprecher sich nicht äußern.

Die Zumtobel-Aktie hat bis Donnerstagnachmittag mehr als 14 Prozent verloren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte