Zumtobel - Berenberg senkt Preisziel weiter auf 8 Euro, "Sell"

Dornbirn (APA) - Die Analysten der Hamburger Berenberg Bank haben für die Aktien des Beleuchtungsspezialisten Zumtobel das Preisziel weiter nach unten korrigiert. Nunmehr gehen die Analysten von einem Kursziel von 8,00 Euro aus. Zuletzt wurde bereits im November des Vorjahres das Kursziel deutlich von 18,00 auf 9,50 Euro herab gesetzt.

Erst am 24. Jänner gab es eine Gewinnwarnung bei dem Vorarlberger Konzern - sowohl Gewinn als auch Umsatz bleiben laut Zumtobel deutlich hinter den Erwartungen. Mit 1. Februar gab zudem CEO Ulrich Schumacher seinen Abschied aus dem Unternehmen bekannt. Bis auf Weiteres übernimmt Alfred Felder die Aufgabe als Sprecher des Vorstandes zusätzlich zu seiner Funktion als Vertriebsvorstand.

Die Berenberg Analysten sehen in ihrer aktuellen Studie bei Zumtobel aufgrund interner strategischer Schwierigkeiten wenig Potenzial auf Erholung, zudem gestalten sich auch die Marktbedingungen am Beleuchtungsmarkt als zunehmend herausfordernd. Der Umsatzrückgang in Großbritannien und der Preisdruck in den anderen Märkten in Europa wirken dabei belastend. Auch die aktuelle Personalrochade wird durch die Analysten Charlotte Friedrichs und Gerhard Orgonas in der Studie als Unsicherheitsfaktor erwähnt.

Die Experten korrigieren sowohl beim bereinigten Betriebsergebnis (EBIT) als auch beim Umsatz ihre Zahlen nach unten. Sie schätzen, dass Zumtobel mit seinen strategischen Problemen mittelfristig weiter zu kämpfen haben wird.

Beim Gewinn je Aktie prognostizieren die Analysen 0,23 Euro (2017/18), 0,48 Euro (2018/19) und 0,68 Euro (2019/20). Die Dividendenschätzungen belaufen sich auf 0,05 Euro (2017/18), 0,15 Euro (2018/19) und 0,20 Euro (2019/20).

Zumtobel-Aktien notierten am Freitagvormittag an der Wiener Börse bei 9,49 Euro und einem Plus von 0,85 Prozent.

Analysierendes Institut Berenberg Bank

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