Zuliefergruppe Prevent plant Klage auf Schadenersatz gegen VW

Berlin/Wolfsburg (APA/Reuters) - Der Streit zwischen Volkswagen (VW) und der Zuliefergruppe Prevent eskaliert einem Medienbericht zufolge. Prevent-Firmen bereiten eine Milliardenklage vor, die bald zu Gericht gehen soll, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) laut Vorabbericht. Ein Prevent-Sprecher bestätigte der Zeitung, dass derzeit eine Klage auf Schadenersatz ausgearbeitet werde, die nach ihrer Fertigstellung umgehend eingereicht werde.

"Dies wird in der nächsten Zeit geschehen." In der Branche sei von zwei Milliarden Euro die Rede. Die genaue Höhe stehe noch nicht fest, sagte der Prevent-Sprecher dem Blatt. Aber eines sei klar, so der Sprecher: Die Klage werde "im Milliardenbereich liegen". Hinzu kommen solle eine Strafanzeige wegen "Eingehungsbetrug", weil VW nie vorgehabt habe, eine mit Prevent-Firmen eingegangene Vereinbarung auch einzuhalten.

Zur Prevent-Gruppe gehören mehrere Firmen, die Autohersteller mit Teilen aller Art beliefern, darunter auch Volkswagen. VW hat kürzlich mehrere Aufträge fristlos gekündigt, was Prevent nicht hinnehmen will. VW erklärte auf Anfrage der Zeitung, die angekündigte Milliardenklage entbehre aus Sicht des Konzerns "jeglicher Grundlage". Man sei 2016 durch einen "rechtswidrigen Lieferstopp" der Prevent-Töchter ES Guss und Car Trim in eine prekäre Lage gebracht worden. Nur wegen der damaligen Zwangslage, gemeint ist der Produktionsstopp in VW-Werken, habe man sich auf ein Eckpunktepapier über eine weitere Zusammenarbeit mit der Prevent-Gruppe eingelassen. "Die Tatsache, dass wir die Vereinbarung für anfechtbar halten, haben wir der Prevent-Gruppe von Anfang an mitgeteilt." Deshalb liege auch keine "Eingehungsbetrug" vor.

Wien (APA) - Das in Österreich heiß umstrittene EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA ließen "erste positive Effekte" erkennen, teilte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Freitag mit. Vorläufige Daten fürs erste Halbjahr zeigten, dass Österreich im EU-Vergleich "überdurchschnittlich" vom Abkommen profitiere. Die Politikerin will ähnliche weitere Abkommen vorantreiben.
 

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Schramböck zieht erste positive Bilanz zu CETA-Abkommen

Wien (APA) - Für den künftigen Bankpartner der heimischen Post AG, der deutschen FinTech-Group, überwiegen aus der kürzlich vereinbarten Kooperation die Potenziale, so das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Augsburger Investmenthauses GBC AG. Die Durchführungsrisiken werden als "außerordentlich niedrig" eingestuft, da die bestehende Infrastruktur der Post nach Aufwand oder kostenlos genutzt werden könne.
 

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Potenziale für neuen Post-Partner FinTech - Analyse

Brüssel/Dublin (APA/AFP) - Der wegen seiner Provokationen bekannte Chef der irischen Billigfluglinie Ryanair, Michael O'Leary, hat nicht ausgeschlossen, im kommenden Jahr seinen Hut zu nehmen. "Ich bin nicht sicher, ob ich für weitere fünf Jahre unterschreiben möchte", sagte der 57-Jährige der belgischen Zeitung "La Libre Belgique" vom Freitag.
 

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Ryanair-Chef O'Leary könnte 2019 seinen Posten räumen