Zulieferer GT will Verträge mit Apple aufheben lassen

(Reuters) - Der Apple -Zulieferer GT Advanced Technologies hat ein Konkursgericht gebeten, 13 Verträge mit dem iPhone- und iPad-Hersteller für ungültig zu erklären. Darunter sei auch das Vertraulichkeitsabkommen, das die Bekanntgabe weiterer Informationen zu dem Fall verhindere, hieß es in am Freitag eingereichten Akten. GT kündigte zudem die Streichung von 890 Stellen und die Schließung seiner von Apple mitfinanzierten Fabrik für Saphir-Glas im Bundesstaat Arizona an. Man gehe davon aus, mehrere Ansatzpunkte für Klagen gegen Apple zu haben, hieß es in den Gerichtunterlagen weiter. Das Ziel von GT sei es nun, sich wieder auf das Kerngeschäft, den Bau von Saphir-Öfen, zu konzentrieren.

GT hatte am Montag überraschend Konkurs angemeldet. Zum Hintergrund hat sich das Unternehmen unter Hinweis auf Vertraulichkeitsabkommen mit Apple bislang auch vor Gericht nicht geäußert, was ungewöhnlich ist. Eigentlich sollte GT mit Sitz im Bundesstaat New Hampshire kratzfestes Saphir-Glas für Apple-Produkte in dem neuen Werk herstellen. Apple hat sich über den Konkurs überrascht gezeigt. Experten spekulieren, dass die harte Politik der Kalifornier gegenüber den Zulieferern eine Rolle gespielt haben könnte.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro