Zulieferer Continental nach Gewinnplus optimistisch

Der deutsche Autozulieferer Continental ist mit einem kräftigen Gewinnplus ins laufende Jahr gestartet und konkretisiert sein Renditeziel. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sei im Auftaktquartal um 8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro geklettert, teilte der Dax-Konzern am Freitag anlässlich seiner Aktionärsversammlung in Hannover mit.

Die Ebit-Marge soll im Gesamtjahr nun bei elf Prozent liegen, bisher war das Management von mehr als 10,5 Prozent ausgegangen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um drei Prozent auf 9,85 Mrd. Euro. Verantwortlich für das etwas langsamere Umsatzwachstum zu Jahresbeginn waren Produktionsanläufe bei mehreren Automobilherstellern.

"Der vergleichsweise schleppende Produktionsstart zu Jahresbeginn bei einigen unserer Hauptkunden hat ein schnelleres Wachstum verzögert", erläuterte Degenhart. Darüber hinaus hätten Währungseffekte das Geschäft der Automobilsparte belastet. Diese werde ihr Tempo im weiteren Jahresverlauf deutlich erhöhen. Das Reifengeschäft legte zu Jahresbeginn deutlich zu, das Industriegeschäft stabilisierte sich. Insgesamt habe die Rubber Group ein bereinigtes Umsatzplus von fünf Prozent erzielt, während die Autosparte um knapp drei Prozent gewachsen sei. Die bereinigte Ebit-Marge des Konzerns lag im ersten Quartal bei 11,3 (Vorjahr 10,6) Prozent.

Im laufenden Jahr will Conti den Umsatz nach früheren Angaben organisch um fünf Prozent auf 41 Mrd. Euro steigern. Im Vorjahr hatte der Konzern 11,8 Prozent Betriebsgewinn vom Umsatz eingefahren.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite