Zulieferer Continental nach Gewinnplus optimistisch

Der deutsche Autozulieferer Continental ist mit einem kräftigen Gewinnplus ins laufende Jahr gestartet und konkretisiert sein Renditeziel. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sei im Auftaktquartal um 8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro geklettert, teilte der Dax-Konzern am Freitag anlässlich seiner Aktionärsversammlung in Hannover mit.

Die Ebit-Marge soll im Gesamtjahr nun bei elf Prozent liegen, bisher war das Management von mehr als 10,5 Prozent ausgegangen. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um drei Prozent auf 9,85 Mrd. Euro. Verantwortlich für das etwas langsamere Umsatzwachstum zu Jahresbeginn waren Produktionsanläufe bei mehreren Automobilherstellern.

"Der vergleichsweise schleppende Produktionsstart zu Jahresbeginn bei einigen unserer Hauptkunden hat ein schnelleres Wachstum verzögert", erläuterte Degenhart. Darüber hinaus hätten Währungseffekte das Geschäft der Automobilsparte belastet. Diese werde ihr Tempo im weiteren Jahresverlauf deutlich erhöhen. Das Reifengeschäft legte zu Jahresbeginn deutlich zu, das Industriegeschäft stabilisierte sich. Insgesamt habe die Rubber Group ein bereinigtes Umsatzplus von fünf Prozent erzielt, während die Autosparte um knapp drei Prozent gewachsen sei. Die bereinigte Ebit-Marge des Konzerns lag im ersten Quartal bei 11,3 (Vorjahr 10,6) Prozent.

Im laufenden Jahr will Conti den Umsatz nach früheren Angaben organisch um fünf Prozent auf 41 Mrd. Euro steigern. Im Vorjahr hatte der Konzern 11,8 Prozent Betriebsgewinn vom Umsatz eingefahren.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor