Zürcher Kantonalbank Österreich noch rot - 2014 kam Kapital von Mutter

Die Zürcher Kantonalbank Österreich (ehemals Privatinvest) mit Sitz in Salzburg ist im Bankbetrieb weiter mit Verlusten unterwegs. Der Betriebsverlust ging 2014 zwar von 2 Mio. Euro auf 1,5 Mio. Euro zurück und der EGT-Verlust sank von 3 auf 2,2 Millionen Euro (nicht wie in der Vorwoche berichtet auf "Milliarden" Euro). Unterm Strich bleibt ein Jahresfehlbetrag von 2,3 (Vorjahr: 2,99) Millionen Euro. Durch sogenannte Rücklagenbewegungen gab es einen Minigewinn von 5442 Euro.

Das geht aus der am vorigen Mittwoch im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlichten Bilanz hervor. In den Bilanzerläuterungen heißt es auch, dass die Eigenmittel der Zürcher Kantonalbank Österreich AG durch einen Gesellschafterzuschuss der Zürcher Kantonalbank in Höhe von 12 Mio. Euro im November 2014 gestärkt weiter worden seien.

Das harte Kernkapital wurde zum Ultimo 2014 mit 19,2 (Vorjahr: 9,37) Mio. Euro beziffert. Das Grundkapital liegt bei 6 Mio. Euro.

Die kleine Bank mit Sitz in Salzburg hat 73 Mitarbeiter. Sie ist seit 2010 im Besitz der Zürcher Kantonalbank, einer staatlichen schweizerischen Bank.

Erst zu Wochenbeginn wurde ein Wechsel an der Spitze der österreichischen Banktochter bekannt gegeben. Lucien J. Berlinger löst am 1. Juni Adrian Köhler als Vorstandsvorsitzender ab, Köhler kehrt ins Schweizer Stammhaus zurück. Zugleich wurde angekündigt, dass die Bank in Österreich ab 2016 beim Betriebsergebnis positiv sein will.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte