Zivilgesellschaftlichte Organisationen kritisieren "geheimes" TTIP

(APA/dpa) - Zum Auftakt der neuen Gesprächsrunde zu dem Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) haben zivilgesellschaftliche Organisationen vor Gefahren für die Demokratie gewarnt. Diese sahen die in den EU-Ländern angesiedelten Gesellschaften vor allem bei Verbraucherschutz, Umweltschutz und der Regulierung des Finanzsektors.

In einer am Montag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme kritisierten sie den geheimen Charakter der Verhandlungen und forderten die Verhandlungsführer dazu auf, ihre Pläne für sogenannte regulatorische Kooperation auf Eis zu legen.

Hinter dem Begriff der regulatorischen Kooperation verbirgt sich die Idee, die Arbeit an neuen Gesetzen und Regulierungen in der EU und in den USA grundlegend zu ändern. Demnach hätten die US-Regierung und Unternehmen in Zukunft umfassende Möglichkeiten, auf Gesetzesinitiativen in Europa Einfluss zu nehmen - lange bevor Parlamente sie überhaupt zu Gesicht bekämen. Umgekehrt hätten die EU-Kommission und europäischer Unternehmen Einfluss auf die US-Gesetzgebung. Ziel ist eine Harmonisierung von Gesetzgebung in Europa und den USA.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018