Zinstief: Buffetts Berkshire Hathaway plant erste Euro-Anleihe

New York (APA/dpa) - Auch der amerikanische Starinvestor Warren Buffett will laut einem Zeitungsbericht von den günstigen Zinsen im Euroraum profitieren. Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bereite die Ausgabe ihrer ersten Euro-Anleihe vor, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf Bankenkreise, die bei der Platzierung involviert sind.

Berkshire habe die Deutsche Bank sowie die Bank of America, Goldman Sachs und Wells Fargo mit der Vorbereitung beauftragt. Die Emission könnte bereits am Donnerstag erfolgen, ein Volumen von mehreren Milliarden Euro umfassen und mehrere Laufzeiten abdecken, zitiert die Zeitung eine eingeweihte Quelle.

Wegen der niedrigen Leitzinsen in der Eurozone und der Aussicht auf eine neue Geldschwemme der Europäischen Zentralbank, die in diesem Monat ein groß angelegtes Anleihekaufprogramm starten will, zapfen derzeit viele Firmen Investoren in Europa an. Anders als im Euroraum, wo das Geld auf absehbare Zeit billig bleiben dürfte, zeichnet sich in den USA die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise ab.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht