Zinstief: Buffetts Berkshire Hathaway plant erste Euro-Anleihe

New York (APA/dpa) - Auch der amerikanische Starinvestor Warren Buffett will laut einem Zeitungsbericht von den günstigen Zinsen im Euroraum profitieren. Seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bereite die Ausgabe ihrer ersten Euro-Anleihe vor, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf Bankenkreise, die bei der Platzierung involviert sind.

Berkshire habe die Deutsche Bank sowie die Bank of America, Goldman Sachs und Wells Fargo mit der Vorbereitung beauftragt. Die Emission könnte bereits am Donnerstag erfolgen, ein Volumen von mehreren Milliarden Euro umfassen und mehrere Laufzeiten abdecken, zitiert die Zeitung eine eingeweihte Quelle.

Wegen der niedrigen Leitzinsen in der Eurozone und der Aussicht auf eine neue Geldschwemme der Europäischen Zentralbank, die in diesem Monat ein groß angelegtes Anleihekaufprogramm starten will, zapfen derzeit viele Firmen Investoren in Europa an. Anders als im Euroraum, wo das Geld auf absehbare Zeit billig bleiben dürfte, zeichnet sich in den USA die erste Zinserhöhung seit der Finanzkrise ab.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker