Zielpunkt-Pleite: Zehn Prozent auf alles

In den Filialen der in Konkurs befindlichen Lebensmittelhandelskette Zielpunkt ist Abverkauf. Damit sollen sich Regale und Lager leeren. In einer Schlussverkaufsaktion, die am gestrigen Montag (30. November) angelaufen ist, gibt es "minus 10 Prozent auf alles, inklusive Aktionsartikel".

Das steht auf farbigen A-4-Blättern, die in den Läden in die Regale geklemmt sind. Ausgenommen von diesem Abverkaufsrabatt sind Bücher, Zeitschriften, Flaschenpfand, Zigaretten und das Tchibo/Eduscho-Sortiment.

Zusätzlich sind jetzt alle in den Zielpunkt-Geschäften verkauften Spielwaren, Elektrogeräte, Töpfe, Möbel und andere Gegenstände um 50 Prozent billiger, ebenfalls so lange der Vorrat reicht. Auch einzelne Lebensmittel, darunter bestimmte abgepackte Fleischprodukte oder Süßwaren, werden schon mit 50 Prozent Rabatt verkauft.

Zielpunkt ist im Osten Österreichs vertreten. In Wien gibt es 126 Filialen, in Niederösterreich 53, in der Steiermark 27 und im Burgenland 23.

Vorigen Mittwochabend war die Belieferung des Unternehmens mit Waren - mit Ausnahme von Frischware gegen Vorauskasse - schon zum Erliegen gekommen.

Seit die oberösterreichische Pfeiffer-Gruppe vor einer Woche Lieferanten und Öffentlichkeit über die Zahlungsunfähigkeit ihrer Tochter Zielpunkt informierte, war die Belieferung der überschuldeten Wiener Lebensmittelkette praktisch schon zum Erliegen gekommen. Zielpunkt stoppte die Bestellungen bei den großen Lieferanten, diese wiederum verfügten Liefersperren. Die Lieferungen waren seit einer Woche auch nicht mehr versichert. Für Frischprodukte beließ man zunächst die Belieferung gegen Vorauskassa aufrecht.

Brüssel (APA/dpa) - Große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay wollen gefährliche Produkte schneller aus dem Verkehr ziehen. Vertreter von vier großen Händlern unterzeichneten am Montag in Brüssel zusammen mit EU-Justizkommissarin Vera Jourova eine entsprechende Erklärung.
 

Newsticker

Online-Händler wollen gefährliche Produkte schneller entfernen

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.
 

Newsticker

Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Peking (APA/Reuters) - Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Jyrki Katainen sieht Fortschritte beim anvisierten bilateralen Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Durch den geplanten Austausch beim gegenseitigen Marktzugang komme man auch beim Investitionsabkommen einen Schritt voran, sagte Katainen am Montag nach Gesprächen mit Spitzenvertretern der chinesischen Regierung in Peking.
 

Newsticker

EU-Kommissar: Kommen bei Investitionspakt mit China voran