Zielpunkt: Bio-Supermarktkette denn's übernimmt sieben Filialen

Die Bio-Supermarktkette denn's hat sich sieben Filialen des insolventen Lebensmittelhändlers Zielpunkt in Wien und Graz gesichert. Die Übernahme wurde am Dienstag bei der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) angemeldet und nun von den Wettbewerbshütern geprüft. Die deutsche denree Gruppe betreibt bereits 21 denn's-Standorte in Österreich.

Bisher bieten mehr als zwei Dutzend Unternehmen für 120 von 229 Zielpunkt-Standorten mit. Die großen Supermarktketten haben sich noch nicht in die Karten schauen lassen und die Übernahmen noch nicht bei der Wettbewerbsbehörde angemeldet. Nur Hofer hatte kürzlich erklärt, an einer "zweistelligen Anzahl" von Zielpunkt-Filialen interessiert zu sein.

Die Antragsfrist auf Prüfung der Übernahme durch die dennree Naturkost GmbH im kartellgerichtlichen Verfahren ende am 16. Februar 2016, teilte die BWB am Dienstag mit. Wenn rechtliche oder wirtschaftliche Interessen eines Unternehmens durch den Zusammenschluss betroffen sind, kann dieses binnen 14 Tagen gegenüber der BWB und/oder dem Bundeskartellanwalt schriftlich Stellung nehmen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne