ZEW-Index sank deutlich - Börsenprofis weniger optimistisch

Berlin (APA/Reuters) - Der Konjunkturoptimismus von Börsianern ebbt überraschend kräftig ab. Das Barometer für ihre Erwartungen für die deutsche Wirtschaft im kommenden halben Jahr sank im März um 12,7 auf 5,1 Punkte, wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 220 Analysten und Anlegern mitteilte. Es war der zweite Rückgang in Folge.

Befragte Ökonomen hatten mit 13,0 Zählern gerechnet. "Die Sorge vor einem durch die USA ausgelösten globalen Handelskonflikt lässt die Experten vorsichtiger in die Zukunft blicken", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Auch der starke Euro belaste die Konjunkturaussichten für Deutschland als Exportnation.

Der ZEW-Chef warnte jedoch vor Pessimismus: "In Verbindung mit der immer noch sehr guten Lageeinschätzung ist der Ausblick aber weiterhin positiv." Der Indikator für die Beurteilung der Konjunkturlage sank zwar ebenfalls - um 1,6 auf 90,7 Zähler. Das Barometer blieb damit aber auf hohem Niveau.

Die deutsche Wirtschaft war Ende 2017 um 0,6 Prozent gewachsen und die Bundesbank geht davon aus, dass sich der kräftige Aufschwung im laufenden Quartal fortsetzt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte