Zentralbank: Chinas Wachstum wird auf 5 Prozent fallen

Experten der chinesische Zentralbank sagen für das kommende Jahrzehnt einen weiteren Rückgang der Wachstumsraten voraus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Volksrepublik werde von 2021 bis 2025 nur noch um rund 5 Prozent jährlich zulegen, zitierte das amtliche Finanzblatt "Securities Times" am Donnerstag den Leiter des Forschungsinstituts der Zentralbank, Yao Yudong.

Für die kommenden fünf Jahre werden hingegen noch rund 6,5 Prozent erwartet. Yao zufolge hat die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zuletzt einige positive Signale gesendet.

Die Regierung müsse aber Reformen vorantreiben, um langfristig eine hohe Wachstumsdynamik zu sichern. Sie hat bereits angekündigt, unrentable Staatsfirmen zu schließen. Fünf bis sechs Millionen Beschäftigte dürften dabei in den kommenden zwei bis drei Jahren ihre Arbeit verlieren, wie jüngst zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Betroffen sind vor allem die Kohle- und Stahlindustrie.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma