Zentralbank: Chinas Wachstum wird auf 5 Prozent fallen

Experten der chinesische Zentralbank sagen für das kommende Jahrzehnt einen weiteren Rückgang der Wachstumsraten voraus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Volksrepublik werde von 2021 bis 2025 nur noch um rund 5 Prozent jährlich zulegen, zitierte das amtliche Finanzblatt "Securities Times" am Donnerstag den Leiter des Forschungsinstituts der Zentralbank, Yao Yudong.

Für die kommenden fünf Jahre werden hingegen noch rund 6,5 Prozent erwartet. Yao zufolge hat die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zuletzt einige positive Signale gesendet.

Die Regierung müsse aber Reformen vorantreiben, um langfristig eine hohe Wachstumsdynamik zu sichern. Sie hat bereits angekündigt, unrentable Staatsfirmen zu schließen. Fünf bis sechs Millionen Beschäftigte dürften dabei in den kommenden zwei bis drei Jahren ihre Arbeit verlieren, wie jüngst zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Betroffen sind vor allem die Kohle- und Stahlindustrie.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los