Zementriese LafargeHolcim verkauft Indonesien-Geschäft

Zürich/Rapperswil-Jona (APA/Reuters) - Der Schweizer Zementkonzern LafargeHolcim zieht sich aus Indonesien zurück. Der Weltmarktführer verkauft seine 80,6-Prozent-Beteiligung an Holcim Indonesia an den lokalen Baustoffhersteller Semen Indonesia, wie LafargeHolcim am Montagabend mitteilte. Einschließlich Schulden belaufe sich der Wert des Geschäfts auf insgesamt 1,75 Mrd. Dollar (1,55 Mrd. Euro).

Holcim Indonesia betreibe vier Zementwerke, 33 Transportbetonwerke sowie zwei Steinbrüche und sei die Nummer drei in dem asiatischen Land. Auch die deutsche HeidelbergCement hatte sich für Teile des Indonesien-Geschäfts von LafargeHolcim interessiert.

Als Teil des im März angekündigten Umbaus will sich Konzernchef Jan Jenisch auf weniger Märkte konzentrieren. Bis zum ersten Quartal 2019 sollen damit mindestens zwei Mrd. Franken (1,76 Mrd. Euro) erlöst werden. Diesem Ziel kommt LafargeHolcim mit dem Verkauf des Indonesien-Geschäfts einen großen Schritt näher. Den Erlös aus der Transaktion wolle das Unternehmen nutzen, um die Verschuldung abzubauen. Der Abschluss der Transaktion unterliege behördlichen Genehmigungsverfahren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte