Zeitung - OMV will Gazprom Beteiligung an Raffinerien anbieten

Die österreichische OMV will einem Zeitungsbericht zufolge dem russischen Energiekonzern Gazprom eine Beteiligung an ihren Raffinerien anbieten.

Die Raffinerien in Schwechat bei Wien und im bayerischen Burghausen sollen in eine eigene Gesellschaft ausgelagert werden, um anschließend eine Beteiligung der Russen zu ermöglichen, wie die "Die Presse" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen schreibt. Gazprom soll dem Bericht zufolge unter 50 Prozent an den Anlagen erhalten. Ein OMV-Sprecher wollte sich nicht dazu äußern. "Die Verhandlungen mit Gazprom laufen noch", sagte er.

Die Österreicher betreiben nach dem Verkauf des Anteils an der Raffinerie Bayernoil im Vorjahr insgesamt noch drei Raffinerien. Bei der dritten Raffinerie in Rumänien sei dem Bericht zufolge kein Einstieg der Russen vorgesehen. OMV und Gazprom haben bereits vor einigen Monaten einen Anteilstausch angekündigt. Der österreichische Erdöl- und Gaskonzern ließ bisher aber offen, welche Unternehmensteile den Russen angeboten werden. OMV erhält im Gegenzug knapp 25 Prozent an einem Teil des sibirischen Gasfeldes Urengoy. Details zu dem Deal will OMV Mitte Februar zusammen mit einer neuen Konzernstrategie veröffentlichen.

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