Zeitung: New Yorker Finanzaufsicht ermittelt gegen Deutsche Bank

Die Deutsche Bank ist einem Zeitungsbericht zufolge erneut ins Visier der New Yorker Finanzaufsicht DFS geraten. Die Behörde habe sich nun auch in die Ermittlungen zu möglichen Manipulationen des Referenzzinses Libor eingeschaltet, berichtete die "Financial Times" (Montagausgabe) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Es sei das erste Mal, dass sich die Behörde an den Libor-Untersuchungen beteiligt. Die DFS ist bei ausländischen Instituten besonders gefürchtet, weil sie im äußersten Fall deren US-Banklizenz entziehen kann.

Der Libor (London Interbank Offered Rate) ist einer der wichtigsten Referenzsätze für Hypotheken und andere Kredite. Von ihm hängen weltweit Finanzgeschäfte im Volumen von mehreren hundert Billionen Dollar ab. Der Zinssatz wird einmal am Tag ermittelt und beruht auf Angaben der Banken zu den Refinanzierungskosten. Behörden rund um den Globus untersuchen schon seit mehreren Jahren, ob Händler an internationalen Referenzzinssätzen wie Libor und Euribor geschraubt haben, um sich Handelsgewinne zu verschaffen. Zahlreiche Großbanken und Brokerhäuser haben bereits hohe Strafen gezahlt. Gegen die Deutsche Bank ermittelt seit längerem unter anderem das US-Justizministerium.

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse hat die New Yorker Finanzaufsicht bereits einen Aufpasser in der US-Niederlassung der Deutschen Bank installiert. Er soll die Handelspraktiken genauer untersuchen.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn