Zeitung: Tsipras legt Wachstumsplan für Griechenland vor

Athen/Berlin (APA/Reuters) - Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras will sein Land nach dem Auslaufen der europäischen Rettungsprogramme im Sommer mit einem Wachstumsplan in den Aufschwung steuern. Wie die Zeitung "Die Welt" am Dienstag im Voraus berichtete, will Tsipras damit wieder Vertrauen bei privaten ausländischen Kapitalgebern finden.

Laut einem 104 Seiten langen Papier, das der Zeitung in Auszügen vorliegt, plant Tsipras unter anderem tiefgreifende Reformen im Finanz- und Energiesektor. Seine Vorstellungen wolle Tsipras am Mittwoch im Parlament in Athen vorstellen.

"Priorität hat jetzt die gleichzeitige Reduzierung notleidender Kredite in den Bankbilanzen, der Abbau der immer noch vorhandenen Kapitalverkehrskontrollen und die Verbesserung der Unternehmensführung im Bankensektor", heißt es der "Welt" zufolge in Tsipras' Analyse. Noch immer sei der Anteil fauler Kredite in den Bankbilanzen hoch.

Um die Geldhäuser schneller auf gesunde Beine zu stellen, wolle Griechenland unter anderem den Aufbau einer Verwertungsgesellschaft prüfen, die beim Abbau notleidender Kredite helfen solle. Die Maßnahmen sollten bis zum zweiten Quartal 2019 abgeschlossen sein.

Griechenland ist seit 2010 mit Hilfskrediten im Volumen von 260 Milliarden Euro gestützt worden. Das Euro-Land will sich ab dem Sommer wieder komplett über den Kapitalmarkt finanzieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte