Amazon plant Brille mit digitalem Sprachassistenten Alexa

Seattle (APA/Reuters) - Amazon will einem Medienbericht zufolge künftig mit seinem Sprachdienst Alexa ausgestattete Brillen anbieten. Das tragbare Gerät sei als normale Brille konzipiert und erlaube seinem Nutzer den digitalen Sprachassistenten des Onlinehändlers an jedem Ort einsetzen zu können, berichtete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Der Nutzer höre Alexa über die Knochenleitung, also über Schall-Schwingungen. Dadurch komme das Gerät ohne Kopfhörer aus. Amazon konnte zunächst für eine Stellungnahme nicht erreicht werden.

Mit seiner intelligenten Brille würde Amazon in Konkurrenz zur Google-Mutter Alphabet treten, die in diesem Jahr die Datenbrille Google Glass neu auflegte. Die zum Dialog fähigen Sprachassistenten Alexa und Google Home geben auf Nachfrage Auskunft zu allem, was sich im Internet finden lässt, lesen Rezepte vor und steuern im vernetzten Heim auf Befehl Licht, Musik, Fernseher oder Rollläden. Auch Apple setzt auf tragbare internetfähige Geräte - sogenannte "Wearables" - allerdings am Handgelenk. Der iPhone-Erfinder hatte vor einer Woche eine neue Computeruhr vorgestellt, mit der der Nutzer erstmals auch ohne iPhone in der Tasche telefonieren und das Internet nutzen kann.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro