Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr kommt mit Sparprogramm voran

Hamburg - Der deutsche Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (G+J) kommt mit seinem Sparprogramm schneller als geplant voran. Von 75 Mio. Euro Kosteneinsparung werde der größere Teil schon 2016 erreicht sein, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung, Julia Jäkel, in Hamburg. "Wir sind vorangekommen." Vorgesehen ist, bis Ende 2017 die Personal- und Sachkosten um dieses Volumen zu reduzieren.

Bis dahin sollen rund 400 Stellen in Deutschland wegfallen, davon sind auch Redaktionen der G+J-Magazine "Brigitte" und "Stern" betroffen. Der Verlag aus Hamburg blickt am 30. Juni 2015 auf eine 50-jährige Geschichte zurück.

Durch den Verkauf von Auslandsgeschäften ist die Zahl der Mitarbeiter weltweit auf 8.168 Ende 2014 zurückgegangen (2013: 10.556). Der Umsatz lag bei 1,747 Milliarden Euro (2013: 2,014 Mrd.), das operative Ergebnis (Ebitda) bei 166 (2013: 193) Mio. Euro.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen