Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr kommt mit Sparprogramm voran

Hamburg - Der deutsche Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr (G+J) kommt mit seinem Sparprogramm schneller als geplant voran. Von 75 Mio. Euro Kosteneinsparung werde der größere Teil schon 2016 erreicht sein, sagte die Vorsitzende der Geschäftsführung, Julia Jäkel, in Hamburg. "Wir sind vorangekommen." Vorgesehen ist, bis Ende 2017 die Personal- und Sachkosten um dieses Volumen zu reduzieren.

Bis dahin sollen rund 400 Stellen in Deutschland wegfallen, davon sind auch Redaktionen der G+J-Magazine "Brigitte" und "Stern" betroffen. Der Verlag aus Hamburg blickt am 30. Juni 2015 auf eine 50-jährige Geschichte zurück.

Durch den Verkauf von Auslandsgeschäften ist die Zahl der Mitarbeiter weltweit auf 8.168 Ende 2014 zurückgegangen (2013: 10.556). Der Umsatz lag bei 1,747 Milliarden Euro (2013: 2,014 Mrd.), das operative Ergebnis (Ebitda) bei 166 (2013: 193) Mio. Euro.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia