Zeitarbeitsfirma Amadeus Fire spürt schwächere Nachfrage

(Reuters) - Der Personaldienstleister Amadeus Fire bekommt erste Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung zu spüren. Die Nachfrage nach den Dienstleistungen des Vermittlers von Zeitarbeitern und unbefristet Beschäftigten habe sich in jüngster Zeit leicht abgeschwächt, teilte Amadeus Fire am Donnerstag mit. Die zuletzt gesenkten Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland lägen unter den getroffenen Annahmen. Der Arbeitsmarkt bleibe aber stabil: "Die Anzahl der Erwerbstätigen sollte weiter steigen, wenn auch verlangsamt", hieß es im Zwischenbericht. An seiner Jahresprognose hält das Unternehmen fest - das operative Ergebnis soll zulegen und der Umsatz die Schwelle von 150 Millionen Euro überspringen, was einem Wachstum von mindestens fünf Prozent entspräche.

Im dritten Quartal steigerte Amadeus Fire den Umsatz um 13 Prozent auf 119 Mio Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) kletterte um 15 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Die Ebitda-Rendite verbesserte sich auf 16,5 (16,2) Prozent. Rund 75 Prozent des Konzernumsatzes macht die Sparte Zeitarbeit aus, der Rest kommt aus der Vermittlung von festen Mitarbeitern und der Fort- und Weiterbildung in Sachen Steuern und Rechnungslegung. Die im SDax gelistete Aktie gab leicht auf 55 Euro nach.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro