Zalando hebt Umsatzprognose fürs Gesamtjahr an

Europas größter Online-Modehändler Zalando hat nach einem schwungvollen Jahresstart seine Umsatzprognose angehoben. Im Gesamtjahr werde nun mit einem Wachstum zwischen 28 und 31 Prozent gerechnet, teilten die Berliner am Donnerstag mit. Bisher waren 20 bis 25 Prozent in Aussicht gestellt worden. Im ersten Halbjahr kletterten die Erlöse um 31,5 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro.

Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) stieg auf 59 Mio. Euro. Im zweiten Quartal machte sich allerdings die schlechte Zahlungsmoral einiger Kunden bemerkbar. Das bereinigte Ebit fiel wegen höherer Kreditrisiken durch eine unerwartete Welle von systematischem Betrug von April bis Juni auf 30 Mio. Euro von zuvor 35 Mio. Euro.

Das 2008 gegründete Unternehmen mit nunmehr 8.300 Mitarbeitern verkauft über seine Internetseite und seine Apps für Smartphones und Tablets rund 1.500 Modemarken in 15 Ländern. Die Zahl der Kunden stieg im zweiten Quartal auf 16,4 Millionen. Zalando-Aktien werden seit Juni im Mittelwerte-Index Mdax gehandelt. Im Herbst 2014 war der Modehändler an die Frankfurter Börse gegangen.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies