Zalando legte starkes Startquartal hin - Prognose für 2015 positiver

Berlin - Der Online-Modehändler Zalando traut sich mit einem starken Startquartal im Rücken dieses Jahr mehr zu. Das Unternehmen hob seine Ziele für 2015 beim Umsatz leicht und beim Gewinn sichtbar an, wie die deutsche Gruppe Dienstagfrüh in Berlin mitteilte.

Der Internet-Versandhändler verdiente in den ersten drei Monaten unter dem Strich 24,3 Mio. Euro, nachdem im Auftaktquartal des Vorjahres noch rund 29 Mio. Euro Verlust aufgelaufen waren. Mit diesem Gewinn aus dem Startquartal hat Zalando in den ersten drei Monaten schon gut die Hälfte des Ertrages aus dem gesamten Vorjahr eingefahren (2014: 47,1 Mio. Euro).

Auch der Umsatz zog spürbar an - im Jahresvergleich um 29 Prozent auf knapp 644 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter legte seit Jahresanfang um knapp zehn Prozent zu und stand Ende März bei 8.300.

Den Erfolg erklärt Zalando mit drei Faktoren: Der Kundenstamm habe sich vergrößert, ebenso die Menge der Bestellungen und zusätzlich auch die Größe des durchschnittlichen Warenkorbs pro Order. Neben einem guten Konsumklima spielte es Zalando nach eigenen Angaben auch in die Karten, dass immer mehr Kunden über ihre Smartphones bestellen. Der gute Abverkauf habe die Rabatte gering gehalten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erreichte 25,1 Mio. Euro, nachdem es im Startquartal 2014 bei minus 27,9 Mio. Euro gelegen hatte. Beim bisherigen Jahres-Zielkorridor für ein Umsatzplus zwischen 20 und 25 Prozent gilt seit Dienstag das obere Ende, und es sei noch mehr drin - "falls die positive Dynamik im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres anhält". Bei der bereinigten Ebit-Marge setzt sich Zalando nun mit anvisierten 4,5 Prozent ein höheres Ziel.

Das 2008 gegründete Unternehmen verkauft über seine Internetseite und seine Apps für Smartphones und Tablets rund 1.500 Modemarken in 15 Ländern. Die Zahl der Kunden stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 15,4 Millionen. Zalando-Aktien werden seit Herbst 2014 im SDax gehandelt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018