Zalando-Kunden shoppen gern auf dem Weg zur Arbeit

Kunden des Online-Modehändlers Zalando nutzen gern die Fahrt zur Arbeit für eine Einkaufstour. "In unserem Shop haben wir jetzt eine Hochnutzungsphase zwischen acht und neun Uhr, wenn die Leute in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit sind", sagte Geschäftsführer Robert Gentz dem "Tagesspiegel" vom Montag.

Die zunehmende Nutzung von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets sei für Zalando "erst mal super, weil wir so eine ganz andere Rolle im Leben unserer Kunden spielen können".

Im Vergleich zu anderen Weltregionen hätten "Menschen in Europa aber die Dimension der Veränderungen, die Mobile bewirkt, noch gar nicht verstanden", sagte Gentz. In China beispielsweise sei es schon üblich, per Sofortnachricht einzukaufen. "Eine Frau hat dort eine Bag-Lady, die für sie Handtaschen aussucht und ihr Vorschläge aufs Handy schickt. Gekauft wird direkt über den Chat."

Unterschiede zwischen den verschiedenen Ländern und Regionen gibt es laut Gentz auch an anderer Stelle. So bezahlten deutsche Kunden am liebsten per Rechnung, Franzosen bevorzugten Schecks und Italiener beglichen die Forderung gerne bar beim Zusteller. "Schweden haben dagegen gar keine Zusteller, da werden größere Sendungen bei Poststationen abgeholt." Im Übrigen würden Südländer "Blumenprints in knalligen Farben" mögen, während in Nordeuropa "die Farbe Schwarz sehr beliebt" sei.

Gentz ist einer von drei Geschäftsführern bei Zalando. Der Online-Modehändler ist seit Oktober an der Börse und in mittlerweile 15 Ländern tätig. Für das vergangenen Jahr wies das Unternehmen erstmals einen Gewinn aus und verdiente vor Zinsen und Steuern 82 Mio. Euro.

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