Zalando plant Börsengang am 1. Oktober

Frankfurt (APA/AFP) - Der deutsche Online-Modehändler Zalando will einem Bericht zufolge am 1. Oktober an die Börse gehen. Wie die Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" am Freitag unter Berufung auf das Unternehmensumfeld berichtete, laufen alle Planungen bei Zalando und den mit dem Börsengang beauftragten Banken auf den 1. Oktober zu.

Wie in solchen Fällen üblich, könne sich das Datum noch um wenige Tage nach vorn oder hinten verschieben. Zalando hatte bisher nur mitgeteilt, noch in diesem Jahr an die Börse gehen zu wollen.


Das Unternehmen will mit dem Börsengang sein Kapital erhöhen. Ziel sei es, dass am Ende zehn bis elf Prozent des Eigenkapitals an der Börse platziert seien, hatte das Unternehmen in der vergangenen Woche mitgeteilt. Die aktuellen Gesellschafter sollten ihre Anteile behalten, darunter auch der Fonds der Samwer-Brüder, Global Founders, der 17 Prozent der Anteile hält. Mit dem Geld der Samwers war Zalando einst aufgebaut worden.

Nach Informationen der "Textilwirtschaft" laufen derzeit auch die Vorbereitungen für ein Bonusaktien-Programm für Zalando-Mitarbeiter. Unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit könne jeder Beschäftigte Gratis-Aktien im Wert von rund 180 Euro bekommen. Mitarbeiter, die für mehr Geld Aktien kaufen wollten, bekommen demnach Rabatt.

Im Jahr 2008 nach dem Modell des US-Versandhändlers Zappos gegründet, ist Zalando heute der nach eigenen Angaben größte europäische Online-Händler für Schuhe und Mode. Laut Zalando besuchten Kunden im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Mal die Internet-Seite. Der Versandhändler habe 2013 rund 13,1 Millionen aktive Kunden gehabt, die insgesamt 35,1 Millionen Bestellungen aufgegeben hätten. Mittlerweile ist der Versandhändler in 15 europäischen Ländern vertreten.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne