Zahlungsdienstleister Wirecard erhöht erneut Gewinnprognose

Aschheim (APA/dpa) - Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard hat nach einem starken zweiten Quartal seine Ergebnisprognose erneut erhöht. Weil das Unternehmen weiter vom Online-Shoppingboom profitiert, erwartet das Management nun beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im laufenden Jahr einen Wert zwischen 530 und 560 Mio. Euro, teilte das TecDax-Schwergewicht am Donnerstag mit.

Im zweiten Quartal wuchs der Konzerngewinn um 47 Prozent auf 82,4 Mio. Euro.

Wirecard gilt als heißer Kandidat für den Aufstieg in die erste Börsenliga Dax, wenn die Zusammensetzung des Leitindex im September überprüft wird. Wirecard ist an der Börse derzeit knapp 20 Mrd. Euro wert und liegt damit auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank.

Eckdaten zu Umsatz und operativem Ergebnis von April bis Ende Juni hatte das Unternehmen schon vorgelegt. Der Umsatz war dank starkem Wachstum und Zukäufen um 40 Prozent auf 477 Mio. Euro geklettert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fast in der gleichen Größenordnung auf 133 Mio. Euro. Wirecard bietet Händlern die Abwicklung von Zahlungen an. Das Unternehmen kooperiert unter anderem mit Visa und Google.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen