Zahlungsdienstleister Wirecard erhöht erneut Gewinnprognose

Aschheim (APA/dpa) - Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard hat nach einem starken zweiten Quartal seine Ergebnisprognose erneut erhöht. Weil das Unternehmen weiter vom Online-Shoppingboom profitiert, erwartet das Management nun beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im laufenden Jahr einen Wert zwischen 530 und 560 Mio. Euro, teilte das TecDax-Schwergewicht am Donnerstag mit.

Im zweiten Quartal wuchs der Konzerngewinn um 47 Prozent auf 82,4 Mio. Euro.

Wirecard gilt als heißer Kandidat für den Aufstieg in die erste Börsenliga Dax, wenn die Zusammensetzung des Leitindex im September überprüft wird. Wirecard ist an der Börse derzeit knapp 20 Mrd. Euro wert und liegt damit auf Augenhöhe mit der Deutschen Bank.

Eckdaten zu Umsatz und operativem Ergebnis von April bis Ende Juni hatte das Unternehmen schon vorgelegt. Der Umsatz war dank starkem Wachstum und Zukäufen um 40 Prozent auf 477 Mio. Euro geklettert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fast in der gleichen Größenordnung auf 133 Mio. Euro. Wirecard bietet Händlern die Abwicklung von Zahlungen an. Das Unternehmen kooperiert unter anderem mit Visa und Google.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte