Zahlreiche Konzerne an deutschen 5G-Lizenzen interessiert

Berlin (APA/Reuters) - Bei der anstehenden Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G wollen einem Medienbericht zufolge auch Industrieunternehmen mitmischen. 15 Konzerne hätten ihr Interesse an lokalen oder regionalen Lizenzen für den Einsatz von 5G in Fabriken signalisiert, meldete die "Wirtschaftswoche" am Freitag. Dazu gehörten Dax-Konzerne wie Daimler, Volkswagen, Siemens und BASF.

Auch Robert Bosch, Sennheiser, Hirschmann und ABB zögen ein Gebot in Erwägung. Das gehe aus einem Schreiben des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hervor, das dem Magazin vorlag: "Bundesweite Anbieter werden die erforderlichen Bereiche nicht zwingend abdecken."

Es gilt als wahrscheinlich, dass die Mobilbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland an der für Anfang kommenden Jahres geplanten Auktion teilnehmen. Telekom-Chef Timotheus Höttges sagte bereits, dass die Versteigerung für die Bietenden nicht zu teuer werden sollte.

5G soll den Weg für eine ganze Reihe an künftigen Schlüsseltechnologien ebnen - wie etwa autonomes Fahren. Dafür wird ein Netz benötigt, das riesige Datenmengen in Echtzeit transportiert und somit die Vernetzung von Milliarden von Geräten ermöglicht.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"