Zahl der Ein-Personen-Unternehmen stieg um 4 Prozent auf 278.411

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) um 4,3 Prozent auf 278.411 gestiegen. Fast die Hälfte (47 Prozent) aller EPU entfiel auf die Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel (22,8 Prozent) und Information & Consulting (18,3 Prozent). Der Frauenanteil bei den Kleinstunternehmen lag bei 49,9 Prozent. Diese Zahlen gab die Wirtschaftskammer am Donnerstag bekannt.

Die vor einem Monat präsentierte Steuerreform bringe eine Entlastung für Kleinstunternehmer, freut man sich in der Branche. So werde es beispielsweise für Unternehmen mit einem Jahreseinkommen bis 30.000 Euro eine Ersparnis von 1.316 Euro pro Jahr geben. Branchenvertreterin Elisabeth Zehetner fordert weitere Entlastungen wie etwa eine Vereinfachung der Steuererklärung.

Fast 90 Prozent der EPU sind nicht eingetragene Einzelunternehmen. 7 Prozent wählten die Rechtsform der GmbH, der Rest sind eingetragene Einzelunternehmen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma