Zahl der Ein-Personen-Unternehmen stieg um 4 Prozent auf 278.411

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) um 4,3 Prozent auf 278.411 gestiegen. Fast die Hälfte (47 Prozent) aller EPU entfiel auf die Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel (22,8 Prozent) und Information & Consulting (18,3 Prozent). Der Frauenanteil bei den Kleinstunternehmen lag bei 49,9 Prozent. Diese Zahlen gab die Wirtschaftskammer am Donnerstag bekannt.

Die vor einem Monat präsentierte Steuerreform bringe eine Entlastung für Kleinstunternehmer, freut man sich in der Branche. So werde es beispielsweise für Unternehmen mit einem Jahreseinkommen bis 30.000 Euro eine Ersparnis von 1.316 Euro pro Jahr geben. Branchenvertreterin Elisabeth Zehetner fordert weitere Entlastungen wie etwa eine Vereinfachung der Steuererklärung.

Fast 90 Prozent der EPU sind nicht eingetragene Einzelunternehmen. 7 Prozent wählten die Rechtsform der GmbH, der Rest sind eingetragene Einzelunternehmen.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

Erste Sparstudie: Sparbuch weiterhin beliebteste Sparform

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