Zahl der deutschen Firmenpleiten fiel 2014 auf Rekordtief

Wiesbaden/Berlin - Die gute Konjunktur drückt die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf ein Rekordtief. Im vergangenen Jahr wurden 24.085 Insolvenzen gemeldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das sind 7,3 Prozent weniger als 2013. "Die Zahl erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999", hieß es. Einen Anstieg gab es zuletzt im Rezessionsjahr 2009.

Die positive Entwicklung wird dem Verband der Insolvenzverwalter (VID) zufolge "bei gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit anhalten".

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank das vierte Jahr in Folge, und zwar um 5,4 Prozent auf 86.298 Fälle. "Die gute Konjunktur führt auch zu deutlich günstigeren Arbeitslosenzahlen, was sich auch im Rückgang der Verbraucherinsolvenzen widerspiegelt", erklärte der VID.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für 2014 auf 25,2 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Forderungshöhe lag damit bei rund 1,05 Mrd. Euro je Firmenpleite.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach