Zahl der Börsengänge weltweit im ersten Quartal eingebrochen

Wien (APA) - Die Zahl der weltweiten Börsengänge ist im ersten Quartal heuer eingebrochen. Das Emissionsvolumen hingegen ist verglichen zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. 287 Börsengänge von Jänner bis März bedeuteten ein Minus von 27 Prozent, während das Emissionsvolumen um 28 Prozent auf 42,8 Mrd. Dollar (knapp 35 Mrd. Euro) stieg, besagt das aktuellste Börsenbarometer der Beratungsfirma EY.

In Österreich gab es im ersten Quartal heuer keinen Börsengang. Der letzte war jener der BAWAG im Oktober voriges Jahr.

Die Zahl der Neuemissionen brach vor allem in China ein. Die Warteschlangen an Unternehmen, die eine Zulassung wollen ist aber lang: 550 in China samt Hongkong. Stärkere regulatorische Anforderungen und ein langsamerer Freigabe-Prozess sorgten gegenüber dem Vorjahreszeitraum für einen Einbrauch um 74 Prozent auf 35 Transaktionen. In den USA gab es hingegen einen Anstieg der Neuemissionen von 25 auf 36.

In Europa gab es einen leichten Rückgang von 43 auf 39. Der Anstieg des Emissionsvolumens war hier aber besonders deutlich. Es wuchs von 4,2 auf 14,7 Mrd. Dollar. In Deutschland fanden zwei der drei weltweit größten Neuemissionen statt: Siemens Healthineers (5,2 Mrd. Dollar) und DWS (1,8 Mrd. Dollar).

"Der Kursrutsch im Februar und die gestiegene Volatilität an den weltweiten Börsen konnten dem weltweiten IPO-Markt im ersten Quartal wenig anhaben", schlussfolgert EY-Partner Gerhard Schwartz.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor