Zahl der Biobetriebe in der Schweiz nahm 2014 weiter zu

Die Zahl der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe, die nach den Richtlinien von Bio Suisse arbeiten, nimmt weiter zu. Im vergangenen Jahr kamen 95 Betriebe neu dazu, die Gesamtzahl lag zum Jahresende bei 5.979 Betrieben.

Die biologisch bewirtschaftete Landwirtschaftsfläche mache inzwischen 12,3 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche aus, teilte Bio Suisse an ihrer Jahresmedienkonferenz vom Mittwoch mit. Auf den 1. Jänner 2015 hätten sich weitere 164 Betriebe neu bei Bio Suisse angemeldet. Damit setze sich die "positive Entwicklung der letzten Jahre fort".

Gewachsen ist nach Angaben von Bio Suisse im vergangenen Jahr auch der Gesamtumsatz des Biomarktes. Der Umsatz der biologisch produzierten und verarbeiteten Güter habe im vergangenen Jahr 2,2 Mrd. Franken (2,1 Mrd. Euro) erreicht - dies entspreche einem Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil von Bioprodukten sei damit von 6,9 auf 7,1 Prozent gestiegen.

Biologisch produzierte und schonend verarbeitete Biolebensmittel entsprächen einem starken Bedürfnis, wird der Marketingleiter von Bio Suisse, Jürg Schenkel, in einer Mitteilung zitiert. Dies zeige sich auch im Einkaufsverhalten: Hätten vor sechs Jahren noch 27,2 Prozent der Bevölkerung mehrmals pro Woche Bioprodukte gekauft, seien es inzwischen 35,4 Prozent.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt