Zähe Verhandlungen Athens mit den Gläubigern

Die Verhandlungen Athens mit den Gläubigern gestalten sich sehr schwierig und haben die ganze Nacht bis zum frühen Montagmorgen gedauert. Dies berichtete das staatliche griechische Fernsehen (ERT).

Die Lage sei so kompliziert, dass sogar der Gouverneur der Notenbank (Bank of Greece), Ioannis Stournaras, in der Nacht gerufen wurde, um an den Verhandlungen teilzunehmen. Stournaras verließ den Verhandlungsort nach etwa zwei Stunden, ohne zu sagen, wie es weiter gehen soll, berichteten Reporter vor Ort.

Dem Vernehmen nach gibt es noch große Differenzen zwischen Athen und den Gläubigern über die genauen Maßnahmen, die zu Einsparungen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro führen könnten. Es geht um Pensionskürzungen, Erhöhungen von Steuern und indirekte Steuern sowie die sogenannten "faulen Kredite" die mittlerweile die 100 Milliarden Euro überstiegen haben sollen, berichteten übereinstimmend Reporter griechischer Medien, die die ganze Nacht über vor dem Verhandlungshotel in Athen ausharrten.

Im Sommer 2015 hatten die Institutionen ein drittes Hilfspaket für Griechenland mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro geschnürt. Ohne eine Einigung der Gläubiger mit Athen kann kein Geld in die Kassen in Athen fließen.

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Frankfurt (APA/dpa) - Die schwarze Tafel mit der weißen Kurve kennt jeder aus dem Fernsehen. Allabendlich steht der DAX im Rampenlicht. 30 Jahre nach seiner Einführung ist der deutsche Leitindex eines der bedeutendsten Börsenbarometer der Welt - und trotz mancher Rückschläge eine Erfolgstory.
 

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