YouTube startet Abo zur werbefreien Nutzung

Googles Videoplattform YouTube hat das seit langem erwartete Abo-Modell zur werbefreien Nutzung vorgestellt. Kunden von "YouTube Red" werden für 9,99 Dollar (8,80 Euro) im Monat keine Anzeigen vor dem Start der Clips mehr ansehen müssen.

Nach dem Start in den USA arbeite man daran, den Dienst in weitere Länder zu bringen, berichtete YouTube. Ein konkreter Zeitplan wurde in einem Blogeintrag in der Nacht zu Donnerstag nicht gemacht.

Zudem soll es bald die neue App YouTube Music für Musikvideos geben. Der Konzern kombiniert "YouTube Red" außerdem mit dem Abo seines Streaming-Musikdienstes Google Play Music - wer für einen der Dienste zahlt, bekommt auch den anderen. Ab Anfang kommenden Jahres sollen "Red"-Kunden auch exklusiv verfügbare Inhalte von YouTube-Kanälen sehen können.

Wie bisher wird man den Dienst auch weiterhin kostenlos mit Werbe-Videos nutzen können. YouTube ist die mit Abstand populärste Videoplattform im Internet mit rund einer Milliarde Nutzer. Über den baldigen Start eines Abo-Dienstes wurde bereits seit Monaten berichtet.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

Newsticker

Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

Newsticker

Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

Newsticker

Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London