Yellen stimmt Märkte auf weitere Zinserhöhungen ein

Washington (APA/Reuters) - Die rund laufende US-Konjunktur wird nach Ansicht der scheidenden Notenbank-Chefin Janet Yellen weitere Zinserhöhungen erforderlich machen. In einem am Mittwoch im Voraus veröffentlichten Redetext für ihren Auftritt vor einem Kongressausschuss sagte sie, weitere Anhebungen seien angesichts des anhaltenden Aufschwungs "angemessen".

Zugleich ließ die oberste Währungshüterin jedoch offen, wann der nächste Schritt nach oben erfolgen könnte.

Zuletzt hatte die Fed den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken im Juni auf das aktuell gültige Niveau von 1,0 bis 1,25 Prozent gehievt. Investoren rechnen damit, dass sie Mitte Dezember nachlegen und den Leitzins um einen weiteren Viertelpunkt anheben wird.

Der von US-Präsident Donald Trump als Nachfolger Yellens nominierte Fed-Direktor Jerome Powell hatte am Dienstag vor einem Senatsausschuss gesagt, die Argumente für eine Zinserhöhung zum Jahresende würden "immer zwingender".

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies