Yahoo sichert sich mehr Spielraum für eigene Internetsuche

Sunnyvale/Redmond (USA) - Yahoo will wieder stärker bei der Internet-Suche mitspielen. Eine veränderte Vereinbarung mit Microsoft sieht vor, dass Yahoo die Suche auf verschiedenen Plattformen stärker selbst gestalten könne, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Außerdem sei die Partnerschaft nicht mehr exklusiv - das heißt, Yahoo kann auch mit anderen Anbietern kooperieren.

Der Internet-Pionier Yahoo hatte 2009 in einem radikalen Schnitt die eigenen Aktivitäten bei der Internet-Suche zurückgestellt und sich voll auf Microsofts Suchmaschine Bing verlassen. Dazu gehörte auch, dass die Anzeigen komplett aus Microsofts Plattform kamen. Nach dem aktualisierten Deal muss Yahoo noch die Mehrheit der Suchanfragen und damit verbundenen Anzeigen auf dem PC-Bereich über Bing laufen lassen. Zugleich wird Yahoo die Werbeplätze bei der eigenen Suche künftig selbst vermarkten.

Yahoo-Chefin Marissa Mayer war in ihrer Zeit bei Google auch jahrelang für die weltweit führende Suchmaschine zuständig. Ihr werden in Medienberichten schon seit einiger Zeit Ambitionen zugeschrieben, Yahoo wieder stärker zurück in dieses Geschäft zu bringen. Der aufgefrischte Deal sei ein wichtiger Schritt für die "Renaissance" von Yahoo, schrieb sie in einem Blogeintrag. Der Internet-Konzern finanziert sich über Internet-Werbung, ist aber darin weniger erfolgreich als Google oder Facebook.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen