Yahoo vor 700-Millionen-Übernahme

Yahoo steht einem Medienbericht zufolge vor der Übernahme des Video-Werbedienstes BrightRoll. Für das US-Unternehmen werde der Internet-Riese rund 700 Millionen Dollar bezahlen, berichtete der Technologie-Blog TechCrunch am Dienstag. BrightRoll unterstützt Werbetreibende bei der Veröffentlichung von Reklame über verschiedenste Kanäle - vom Fernsehen über Websites bis hin zu Mobilgeräten. Die Firma machte dem Bericht zufolge damit im vergangenen Jahr einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Dollar.

Der Online-Pionier Yahoo war durch den Siegeszug von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets zuletzt immer mehr ins Hintertreffen geraten. Konzernchefin Marissa Mayer versucht, Yahoo mit Übernahmen aufstrebender Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Die Mittel dafür sind vorhanden, denn der Weltrekord-Börsengang des chinesischen Online-Partners Alibaba spülte den Kaliforniern Milliarden in die Kassen.

BrightRoll lehnte eine Stellungnahme zu dem TechCrunch-Bericht ab, Yahoo war dafür zunächst nicht zu erreichen. Am Dienstag wollte Yahoo nach US-Börsenschluss seine Bilanz vom dritten Quartal vorlegen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro