XXXLutz übernimmt Mehrheit zweier bulgarischer Möbelketten

Der Welser Möbelriese XXXLutz kauft in Bulgarien zu. Über seine Osteuropa-Holding XLCEE übernimmt Lutz 67 Prozent an den bulgarischen Möbelketten Aiko und Mobbo, berichtet die bulgarische Wirtschaftszeitung "Kapital" unter Berufung auf eine Entscheidung der Wettbewerbshüter. Den Rest behält der Unternehmer Marian Dushkov. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Sowohl die Namen als auch das Management der Ketten sollen bestehen bleiben. XXXLutz werde durch den Zukauf in Bulgarien zum direkten Konkurrenten von Ikea, schreibt die Zeitung. Die schwedische Kette ist seit vier Jahren über einen griechischen Franchisepartner mit einem Standort in Sofia präsent. 2014 erzielte die Ikea-Filiale einen Umsatz von über 36 Mio. Euro und kam auf einen Marktanteil "zwischen 10 bis 20 Prozent", heißt es. Auf denselben Anteil dürften Aiko und Mobbo zusammen kommen. 2013 erzielten die Möbelhändler gemeinsam einen Umsatz von 30 Mio. Euro, 24 Mio. Euro davon kamen von Aiko.

Aiko bietet nicht nur Möbel an, sondern auch Dekos, Lichtkörper und Beleuchtung, Küchen- sowie Badezimmerausstattungen, Teppiche und Textilien und sogar Babypflegeprodukte. Die Kette ist mit vier Standorten in Bulgarien vertreten, zwei davon sind in der Hauptstadt Sofia. Im Gegensatz dazu führt Mobbo eine kleinere Produktpalette im Billigsegment. Der Diskonter verfügt über drei Standorte.

Direkte Konkurrenten auf dem bulgarischen Markt für Aiko sind neben Ikea Como, Aron, Labyrinth und Javor. Mobbo konkurriert mit den Ketten Mondo und Videnov.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker