Xing rechnet mit kräftigen Zuwächsen

Hamburg (APA/dpa-AFX) - Das Karriere-Netzwerk Xing ist im abgelaufenen Geschäftsjahr kräftig gewachsen. Der Umsatz habe 2014 um fast 20 Prozent auf 100 Mio. Euro zugelegt, sagte Finanzchef Ingo Chu der Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag. Die Prognose für den operativen Gewinn (Ebitda) von 28 bis 29 Mio. Euro dürfte erfüllt sein.

Für das laufenden Jahr rechnet Chu dank der Angebote für zahlende Kunden und Dienstleistungen in der Personalsuche, dass sich das Wachstumstempo noch einmal beschleunigt. Dazu beitragen dürfte auch ein stärkerer Schweizer Franken, der für Rückenwind sorge. Das mache das Erreichen von Zielen leichter, sagte der Finanzchef.

An der Prognose von 150 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2016 hält Unternehmenschef Thomas Vollmoeller fest. Damit sollen die Erlöse im Vergleich zu 2012 verdoppelt werden. Die Analystenschätzungen für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung in Höhe von 44,4 Mio. Euro für 2016 sorge bei ihm nicht für schlaflose Nächte, fügte der Finanzchef hinzu.

Ende 2014 kam Xing auf 8,3 Mio. Nutzer im Kernmarkt Deutschland, Österreich und Schweiz. Etwa fünf bis zehn Prozent des Konzernumsatzes setzt das Karriere-Netzwerk in der Schweiz um. Xing gehört zum Medienkonzern Burda. Größter Rivale ist der US-Konkurrent LinkedIn.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro