Xing legt weiter kräftig zu - Umsatz, Gewinn und Kundenzahl steigen

Mehr zahlende Mitglieder und Geschäftskunden treiben das Geschäft beim Online-Karrierenetzwerk Xing weiter an. Der Umsatz legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Viertel auf 30,2 Mio. Euro zu, wie die im TecDax notierte Burda-Tochter am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Gewinn zog auf 4,7 (Vorjahr: 2,8) Mio. Euro an.

Umsatz und Ergebnis fielen damit etwas besser aus, als Experten erwartet hatten. Die Zahl der Nutzer habe Ende Juni 9,22 Millionen betragen. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon waren 861.000 (Vorjahr: 829.000) zahlende Kunden. Im Geschäftskundenbereich, bei dem Xing Unternehmen bei der Suche nach Arbeitskräften hilft, zog die Zahl der Kunden auf 17.410 an - ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

In Österreich ist die Anzahl der Xing-Mitglieder um mehr als 16 Prozent auf über 700.000 gestiegen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma