Xing rüstet nach mit Kauf von Softwarefirma

Hamburg - Das Karriere-Netzwerk Xing will bei Unternehmen mit einer automatisierten Suche nach möglichen Jobkandidaten im Bekanntenkreis ihrer Mitarbeiter punkten. Dafür übernimmt die Hamburger Tochter des Medienkonzerns Burda en Schweizer Anbieter des darauf spezialisierten Dienstes Eqipia.

Der Kaufpreis liegt bei 3,2 Mio. Franken (2,9 Mio. Euro) und kann bei Erreichen bestimmter Ziele um weitere bis zu 4,8 Mio. Franken steigen, wie Xing am Donnerstag mitteilte.

Die Software vergleicht die offenen Stellen mit möglichen Kandidaten im professionellen Xing-Netzwerk seiner Mitarbeiter. An sie können dann Angebote verschickt werden. Es gebe eine große Kunden-Nachfrage nach solchen Lösungen, sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller. "Wir wollten selbst ein Empfehlungs-Management bauen, haben uns dann aber für einen Zukauf entschieden, um schneller auf dem Markt zu sein." Bei Xing selbst komme rund ein Drittel der Neueinstellungen durch Empfehlungen der Mitarbeiter zustande.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver