Xing rüstet nach mit Kauf von Softwarefirma

Hamburg - Das Karriere-Netzwerk Xing will bei Unternehmen mit einer automatisierten Suche nach möglichen Jobkandidaten im Bekanntenkreis ihrer Mitarbeiter punkten. Dafür übernimmt die Hamburger Tochter des Medienkonzerns Burda en Schweizer Anbieter des darauf spezialisierten Dienstes Eqipia.

Der Kaufpreis liegt bei 3,2 Mio. Franken (2,9 Mio. Euro) und kann bei Erreichen bestimmter Ziele um weitere bis zu 4,8 Mio. Franken steigen, wie Xing am Donnerstag mitteilte.

Die Software vergleicht die offenen Stellen mit möglichen Kandidaten im professionellen Xing-Netzwerk seiner Mitarbeiter. An sie können dann Angebote verschickt werden. Es gebe eine große Kunden-Nachfrage nach solchen Lösungen, sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller. "Wir wollten selbst ein Empfehlungs-Management bauen, haben uns dann aber für einen Zukauf entschieden, um schneller auf dem Markt zu sein." Bei Xing selbst komme rund ein Drittel der Neueinstellungen durch Empfehlungen der Mitarbeiter zustande.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab