Xing rüstet nach mit Kauf von Softwarefirma

Hamburg - Das Karriere-Netzwerk Xing will bei Unternehmen mit einer automatisierten Suche nach möglichen Jobkandidaten im Bekanntenkreis ihrer Mitarbeiter punkten. Dafür übernimmt die Hamburger Tochter des Medienkonzerns Burda en Schweizer Anbieter des darauf spezialisierten Dienstes Eqipia.

Der Kaufpreis liegt bei 3,2 Mio. Franken (2,9 Mio. Euro) und kann bei Erreichen bestimmter Ziele um weitere bis zu 4,8 Mio. Franken steigen, wie Xing am Donnerstag mitteilte.

Die Software vergleicht die offenen Stellen mit möglichen Kandidaten im professionellen Xing-Netzwerk seiner Mitarbeiter. An sie können dann Angebote verschickt werden. Es gebe eine große Kunden-Nachfrage nach solchen Lösungen, sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller. "Wir wollten selbst ein Empfehlungs-Management bauen, haben uns dann aber für einen Zukauf entschieden, um schneller auf dem Markt zu sein." Bei Xing selbst komme rund ein Drittel der Neueinstellungen durch Empfehlungen der Mitarbeiter zustande.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite