Xerox kappt wegen Unsicherheit bei Fujifilm-Übernahme Jahresprognose

New York (APA/Reuters) - Der US-Druckerhersteller Xerox traut sich angesichts der Unwägbarkeiten bei der vereinbarten Übernahme durch die japanische Fujifilm keinen Ausblick mehr zu. Unter normalen Umständen hätte Xerox die Ziele für 2018 bekräftigt, teilte der US-Konzern am Mittwoch mit.

Derzeit kämpft Xerox um die Zustimmung seiner Aktionäre für den geplanten Zusammenschluss mit Fujifilm. US-Großinvestor Carl Icahn hält die Bewertung des Druckerherstellers von rund 6 Mrd. Dollar (5 Mrd. Euro) aber für zu niedrig. Er setzte sich zuletzt bei dem Traditionskonzern durch. Der bisherige Xerox-Chef Jeff Jacobsen sowie sechs weitere Manager traten vor wenigen Tagen ab. Fujifilm will den Deal dennoch vor Gericht durchboxen.

Die beiden Konzerne hatten sich im Jänner darauf geeinigt, dass Xerox bei dem seit mehr als einem halben Jahrhundert bestehenden Gemeinschaftsunternehmen Fuji Xerox unterschlüpfen soll. Sonderkosten in Zusammenhang mit der Gemeinschaftsfirma, die auf Kopierer spezialisiert ist, ließen den Gewinn von Xerox zu Jahresbeginn um 42,5 Prozent auf 23 Mio. Dollar einbrechen, der Umsatz stagnierte bei 2,44 Mrd. Dollar.

Der Trend zum papierlosen Büro setzt insbesondere Xerox mächtig zu. Zuletzt zeigte auch die Beteiligungsgesellschaft Apollo Interesse an dem Druckerhersteller. Insidern zufolge hat der Finanzinvestor bereits die Fühler ausgestreckt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte