Würth kaufte Schmierstoffhersteller Liqui Moly

Künzelsau/Ulm (APA/dpa) - Der deutsche Werkzeughandelskonzern Würth übernimmt den Schmierstoff-Spezialisten Liqui Moly. Dies teilten beide Unternehmen heute, Donnerstag, mit.

"Damit stelle ich den Fortbestand von Liqui Moly und Meguin für eine Zeit sicher, wenn ich selbst einmal nicht mehr am Steuerrad stehen sollte", sagte der geschäftsführende Gesellschafter Ernst Prost (60), der an der Spitze des Unternehmensverbundes bleibt. Zuvor hatten die "Bild"-Zeitung und die "Südwest Presse" über den Eigentümerwechsel bei dem in Ulm ansässigen Unternehmen berichtet.

Die Würth-Gruppe sei schon fast 20 Jahre lang stiller Teilhaber bei Liqui Moly gewesen, hieß es. Der Konzern handelt vor allem mit Montage- und Befestigungsmaterial. Die Höhe des Kaufpreises wurde nicht mitgeteilt.

Das Familienunternehmen Liqui Moly mit über 800 Mitarbeitern wurde 1957 gegründet und erzielte 2016 einen Umsatz von 489 Mio. Euro. Angaben zum Gewinn machte ein Sprecher nicht. Die Schmierstoffe der Firma werden etwa zu zwei Dritteln aus Öl gewonnen. Ein Drittel wiederum besteht aus sogenannten Additiven - die Kosten für diese chemischen Zusätze entwickeln sich unabhängig vom Ölpreis.

Brüssel (APA/dpa) - Große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay wollen gefährliche Produkte schneller aus dem Verkehr ziehen. Vertreter von vier großen Händlern unterzeichneten am Montag in Brüssel zusammen mit EU-Justizkommissarin Vera Jourova eine entsprechende Erklärung.
 

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Online-Händler wollen gefährliche Produkte schneller entfernen

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.
 

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Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Peking (APA/Reuters) - Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Jyrki Katainen sieht Fortschritte beim anvisierten bilateralen Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Durch den geplanten Austausch beim gegenseitigen Marktzugang komme man auch beim Investitionsabkommen einen Schritt voran, sagte Katainen am Montag nach Gesprächen mit Spitzenvertretern der chinesischen Regierung in Peking.
 

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EU-Kommissar: Kommen bei Investitionspakt mit China voran