WTO senkt Prognose für Wachstum des Welthandels deutlich

Der globale Warenaustausch wird der Welthandelsorganisation (WTO) zufolge in diesem Jahr deutlich langsamer wachsen als bislang angenommen. Sie senkte ihre Prognose am Donnerstag auf 2,8 von 3,9 Prozent. Damit würde der Welthandel in derselben Größenordnung zulegen wie 2015.

"Er nimmt weiter zu, allerdings nur in enttäuschendem Tempo", sagte WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo. Im nächsten Jahr sollen es dann 3,6 Prozent sein. Damit würde erstmals seit sechs Jahren die Drei-Prozent-Marke übertroffen.

Die WTO sieht derzeit mehr Risiken als Chancen für den Welthandel. Dazu zählt eine deutliche Abkühlung in der nach den USA weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China. Auch die anhaltend niedrigen Rohstoffpreise belasten viele Länder. "Das könnte das ohnehin fragile Wirtschaftswachstum in den anfälligen Schwellenländern untergraben", sagte Azevedo.

Die deutschen Exporteure dürften in diesem Jahr erneut Marktanteile hinzugewinnen. Nach Prognose ihres Branchenverbandes BGA werden ihre Ausfuhren mit 4,5 Prozent kräftiger steigen als der Welthandel.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite