bwin.party verkauft World Poker Tour für 35 Mio. Dollar an Chinesen

Der österreichisch-britische Online-Sportwettenanbieter bwin.party hat die World Poker Tour für 35 Mio. Dollar (31 Mio. Euro) in bar an die chinesische Ourgame International Holdings verkauft. bwin.party wird aber bis Ende Dezember 2016 WPT-Veranstaltungen und -Fernsehsendungen in Europa und den USA sponsern, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der Wettkonzern mit Wurzeln in Österreich, der derzeit selbst zum Verkauf steht, hat die World Poker Tour im September 2009 für 12,3 Mio. Dollar erworben und in der Folge ausgebaut. Zuletzt, 2014, hat die Einheit einen operativen Verlust (EBITDA) von 4,1 Mio. Euro geschrieben, bei einem Umsatz von 10,4 Mio. Euro.

Der neue Eigentümer, die chinesische Spieleplattform Ourgame, hat eine Marktkapitalisierung von 733 Mio. Dollar und ist in Hongkong an der Börse notiert. bwin.party hat die World Poker Tour abgestoßen, weil sie nicht zum Kerngeschäft des Konzerns gehört, wie Finanzchef Martin Weigold erläuterte.

Die bwin.party-Aktie hat am Montagvormittag in London um mehr als 2 Prozent auf 99,8 Pence zugelegt.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern