Womöglich neues Renditeziel für Marke Volkswagen

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Marke Volkswagen könnte sich ihrem Finanzchef Arno Antlitz zufolge womöglich zum Jahresende ein höheres Renditeziel vornehmen. "Wir arbeiten hart an Kosten und Margen", sagte er am Donnerstag in einer Analystenkonferenz.

Mit der nächsten Budget- und Planungsrunde des VW-Konzerns im November gäbe es vielleicht andere Zahlen, erklärte er auf die Frage, ob die Rendite nicht noch mehr verbessert werden könnte als bisher geplant. Er könne es nicht bestätigen, aber auch nicht ausschließen, dass es dazu komme, ergänzte Antlitz.

Die Marke Volkswagen will in diesem Jahr und bis 2020 eine Umsatzrendite von vier bis fünf Prozent erreichen, bis 2025 soll sie auf mehr als sechs Prozent steigen. Um Sondereinflüsse, vor allem die Milliardengeldbuße wegen des Dieselskandals, bereinigt verdiente die Hauptmarke des VW-Konzerns im ersten Halbjahr 2,1 Mrd. Euro, was einer Rendite von fünf Prozent entsprach. VW-Konzernchef Herbert Diess hatte am Mittwoch erklärt, wegen der vielen Milliardenlasten für strengere Abgasnormen derzeit den Investoren keine höheren Zielmarken versprechen zu können. Das "Manager Magazin" hatte hingegen ohne Angabe von Quellen im Juli berichtet, Diess wolle die sechs Prozent spätestens 2021 erreichen.

Antlitz erklärte weiter, beim vor zwei Jahren beschlossenen Personalumbau im Plan zu liegen. Es seien bis Ende des Jahres schon 2,2 der angepeilten drei Milliarden Euro jährlicher Kostensenkung realisiert. "Die dritte Milliarde wird schwierig", sagte er. Hier gehe es darum, die Produktivität zu steigern und weiter Personal abzubauen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

Newsticker

Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

Newsticker

USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

Newsticker

BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen