Wolford kehrte 2014/15 nach zwei Jahren wieder in Gewinnzone zurück

Der Vorarlberger Strumpf- und Wäschekonzerns Wolford hat im Geschäftsjahr 2014/15 (bis Ende April) nach zwei Jahren wieder Gewinn gemacht. Nach einem Verlust von 2,8 Mio. Euro im Jahr davor erzielte Wolford 2014/15 einen kleinen Gewinn von 1,03 Mio. Euro. Positiv lief es bei Wolford-Standorten und im Online-Geschäft, rückläufig war der Umsatz hingegen im Einzel- und Fachhandel.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich von minus 4,7 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro und der Umsatz blieb mit 157,4 Mio. Euro (+0,9 Prozent) nahezu unverändert, teilte das Unternehmen am Freitagvormittag mit. "Der Transformationsprozess von Wolford ist noch nicht abgeschlossen, aber die Strategie der Refokussierung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens und die systematische Optimierung der eigenen Retail-Standorte trägt erste Früchte," so der seit Jänner 2015 amtierende Wolford-Chef Ashish Sensarma.

Das leichte Umsatzplus habe Wolford trotz Umsatzeinbußen in Höhe von 6,1 Mio. Euro aus der Schließung von über 20 nachhaltig unprofitablen Vertriebsstandorten in den Geschäftsjahren 2013/14 und 2014/15 erzielt, zeigt sich Sensarma zufrieden. Die Wolford-eigenen Standorte steigerten den Umsatz insgesamt sowie flächenbereinigt um 1 Prozent. Am besten entwickelte sich das Online-Geschäft mit einem Umsatzsprung von 24 Prozent. Einen Umsatzrückgang von 2 Prozent gab es im Wholesale-Geschäft (partnergeführte Boutiquen, Kauf- und Warenhäuser sowie Fachhandel), unter anderem infolge von Problemen einzelner Handelspartner und der Ukraine-Krise, hieß es in der Pflichtmitteilung.

Für das Geschäftsjahr 2015/16 will Wolford den Umsatz weiter steigern und erneut ein positives operatives Ergebnis einfahren. Mittelfristig soll die EBIT-Marge bei 10 Prozent liegen. "Der Prozess der strategischen Refokussierung ist noch nicht abgeschlossen und wird Wolford auch im laufenden Jahr beschäftigen", so da Wolford-Management.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro