Wolfgang Schüssel wird Aufsichtsrat beim russischen Mobilfunker MTS

Wien (APA) - Der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel soll in den Aufsichtsrat des größten russischen Mobilfunkers MTS (Mobile TeleSystems) einziehen. Die Zustimmung der Aktionärsversammlung Ende Juni gelte als Formsache, berichtete die "Presse" am Mittwoch online.

MTS gehört zu 51,11 Prozent dem Mischkonzern AFK Sistema rund um den russischen Milliardär Wladimir Jewtuschenkow. Der Rest befindet sich im Streubesitz. Das Unternehmen ist in New York und Moskau börsennotiert und hat mehr als 100 Millionen Kunden in Russland und anderen GUS-Staaten. 2016 hat MTS 435,7 Mrd. Rubel (5,6 Mrd. Euro) umgesetzt. Vorsitzender des MTS-Aufsichtsrates ist Ron Sommer, Ex-Chef der Deutschen Telekom, die in den 1990er-Jahren an der Gründung von MTS beteiligt war.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne