Wohnkosten unter EU-Schnitt - ÖVI: Soziale Treffsicherheit erhöhen

Der Wohnaufwand für Mietwohnungen liegt in Österreich unter dem EU-Durchschnitt, doch haben Junge oder Einkommensschwächere hierzulande Probleme am Wohnungsmarkt. Zu diesem Resultat kommen der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) und die Autorin einer von ihm beauftragten Studie. In Sozialwohnungen sollten die Mieten steigen können, wenn die Einkommen wachsen, verlangt der ÖVI.

Die regelmäßige Überprüfung der Einkommen von Bewohnern von Sozialwohnungen, die in Österreich fast 60 Prozent aller Mietwohnungen ausmachen, könnte sich an Regeln für die sogenannte "Superförderung" orientieren, die es in einigen Bundesländern schon gebe, sagte ÖVI-Geschäftsführer Anton Holzapfel am Donnerstag. Die Mittel aus höheren, marktkonformen Mieten könnten dann dem Neubau dienen.

Das "versteinerte" Miet-Richtwertsystem sollte angepasst werden, forderte Holzapfel vor Journalisten. Insbesondere der "künstlich niedrig gehaltene" Richtwert in Wien stelle für den Markt ein erhebliches Problem dar. Hier könnte man durchaus auf ein vergleichbares Niveau wie in der Steiermark oder in Salzburg anheben. Denn weder die Grund- noch die Baukosten seien etwa in der Stadt Leibnitz höher als in Wien, so der ÖVI-Geschäftsführer.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro