Wohnbau: Wiener können Sanierungswünsche nun auf Stadt-Website posten

Wiener, die ein Wohnhaus saniert haben möchten oder Verschönerungswünsche haben, können ihre Begehrlichkeiten ab sofort auf einem eigenen Online-Portal der Stadt deponieren. Das Wohnbauressort wird den Usern dann antworten, ob und wann eine Renovierung geplant ist bzw. aus welchen Gründen vorerst nichts passieren wird, wie Stadtrat Michael Ludwig (SPÖ) am Donnerstag in einer Pressekonferenz sagte.

"Wir machen Wien schöner" nennt sich die via www.wohnen.wien.at aufrufbare Rubrik. Will man Vorschläge oder Wünsche deponieren, muss man sich registrieren, die Adresse des Objekts bekannt geben oder ein Bild davon hochladen und die Kritikpunkte daran nennen. "Wir versuchen dann, so schnell wie möglich - in zwei bis drei Tagen - zu antworten", versprach Peter Neundlinger, Geschäftsführer des Wohnservice Wien, das die Seite managt.

Die meisten Infos wird es voraussichtlich rund um stadteigene bzw. von der Stadt geförderte Projekte geben. "Bei Privaten stoßen wir rasch an Grenzen", verwies Neundlinger auf Datenschutzvorgaben. Die Angaben, die man von diversen Magistratsstellen zusammentragen kann, werde man aber weitergeben. Ludwig ergänzte, dass Hinweise auf baufällige Gebäude, beschädigte Fassaden oder andere Mängel nicht zuletzt Anlass sein könnten, Baupolizei und andere Behörden einzuschalten. Der Input soll auch in die Schwerpunktsetzung der städtischen Sanierungsplanung einfließen.

Derzeit bringt Wien mit Fördermitteln von 380 Millionen Euro knapp 250 Häuser mit 17.300 Wohnungen auf Vordermann. Die Renovierungsprojekte werden laufend in die Plattform eingespeist, damit sich User darüber informieren können, wurde heute angekündigt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen